Biberach in Oberschwaben

Nördlich von Ravensburg liegt Biberach, ebenfalls eine Kreisstadt die an den Kreis Ravensburg angrenzt. Auch hier findet sich das lokale Zentrum mit Shopping, Sehenswürdigkeiten und Gastronomie.

Biberach und Ravensburg konkurrieren einmal im Jahr um ihr Stadtfest. Beide Städte haben es etwa zur gleichen Zeit gelegt, wobei das Bieracher Stadtfest etwas länger dauert, als das Ravensburger Rutenfest.

Die Stadt war nach dem westfälischen Frieden eine Reichsstadt, heute eine Kreisstadt. Auch Biberach liegt direkt an der B30, welche die Hauptverkehrsachse Oberschwabens ist.

In Biberach gibt es Kinos, Shoppingcenters und die historische Altstadt. Interessant ist auch das Gelände rund um den Gigelberg, hier kann man spazieren gehen in den örtlichen Parks.

 

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Schwarzer Veri | Räuber in Oberschwaben im 19. Jahrhundert

Der Schwarze Veri, nach dem in Oberschwaben Kneipen  und Vereine benannt sind, hatte wohl ein anstrengendes Leben und starb einen mysteriösen Tod.

Der bürgerliche Name des schwarzen Veri war Franz Xaver Hohenleiter, er lebte von 1788 bis 1819.

Die Räuberbande um den Schwarzen Veri hatten immerdenselben Trick drauf, die lockten mit weiblichen Reizen die männlichen Bauern dazu wegzusehen, während die Männer der Bande die Vorratskammern der Bauern plünderten. Sie stahlen nämlich vor allem Lebensmittel.

Nach zwei Jahren wurde der schwarze Veri gefangen genommen und nach Biberach gebracht. Biberach ist schon im Mittelalter sehr groß gewesen. Der Räuberanführer „Schwarzer Veri“ starb hier in Biberach auf mysteriöse Weise.

Er war im SIechturm von Biberach eingesperrt, als plötzlich ein Blitz einschlug. Der Schwarze Veri, der an Eisenketten gebunden war, starb an diesem Blitzeinschlag.

Sein Lager hatte der Räuber im Altdorfer Wald in der Nähe von Baindt.