Schwarzer Veri | Räuber in Oberschwaben im 19. Jahrhundert

Der Schwarze Veri, nach dem in Oberschwaben Kneipen  und Vereine benannt sind, hatte wohl ein anstrengendes Leben und starb einen mysteriösen Tod.

Der bürgerliche Name des schwarzen Veri war Franz Xaver Hohenleiter, er lebte von 1788 bis 1819.

Die Räuberbande um den Schwarzen Veri hatten immerdenselben Trick drauf, die lockten mit weiblichen Reizen die männlichen Bauern dazu wegzusehen, während die Männer der Bande die Vorratskammern der Bauern plünderten. Sie stahlen nämlich vor allem Lebensmittel.

Nach zwei Jahren wurde der schwarze Veri gefangen genommen und nach Biberach gebracht. Biberach ist schon im Mittelalter sehr groß gewesen. Der Räuberanführer „Schwarzer Veri“ starb hier in Biberach auf mysteriöse Weise.

Er war im SIechturm von Biberach eingesperrt, als plötzlich ein Blitz einschlug. Der Schwarze Veri, der an Eisenketten gebunden war, starb an diesem Blitzeinschlag.

Sein Lager hatte der Räuber im Altdorfer Wald in der Nähe von Baindt.

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